Herz-CT

Kurz gefasst

Gerade für die Früherkennung von Durchblutungsstörungen und Verkalkungen der Herzkranzgefäße eignet sich die Computertomographie sehr gut! Sie gehört schon lange zu den Standardmethoden bei der Beurteilung der inneren Organe.

Durch die technische Weiterentwicklung der letzten Jahre können wir mit unseren technisch hochentwickelten High-End-CTs der neuesten Scanner-Generation inzwischen auch bewegte Organe, wie das Herz zuverlässig untersuchen.

Es gibt 2 wesentliche Fragestellungen
für die Beurteilung der Herzkranzgefäße:

  1. Verkalkungen (Kalkscore)
  2. Die Durchblutungssituation

Gemeinsam für Sie:

In Kooperation mit den kardiologischen Fachärzten der Klinik Kitzinger Land führt das Praxisteam der MainRadiologie die Untersuchung durch. Auch die interdisziplinäre Auswertung der Untersuchung profitiert vom Fachwissen der Kardiologen und Radiologen.

Herz-CT

Das Verfahren

Bei der Computertomographie des Herzen
kommen grundsätzlich zwei Untersuchungen in Frage:

1. Mit Hilfe des Kalk-CT können verkalkte Ablagerungen an der Gefäßwand der Herzkranzgefäße sehr schnell und mit geringer Strahlenbelastung dargestellt werden. Diese Untersuchungsmethode wird vor allem bei Verdacht auf das Vorliegen einer coronaren Herzerkrankung durchgeführt. In Abhängigkeit des Ergebnisses kann eine relevante Engstelle an den Herzkranzgefäßen mit großer Sicherheit ausgeschlossen werden bzw. das Risiko dafür genauer beurteilt werden. Für diese Untersuchung wird kein Kontrastmittel benötigt.

2. Die Darstellung der Herzkranzgefäße durch ein Kontrastmittel-CT kann Gefäßwandveränderungen wie Ablagerungen oder Engstellen direkt abbilden oder ausschließen. In manchen Fällen (z.B. bei fortgeschrittenen Verkalkungen im Bereich der Herzkranzgefäße) kann die Aussagekraft der Untersuchungsmethode allerdings soweit eingeschränkt sein, dass ein sicherer Ausschluss einer coronaren Herzerkrankung nicht möglich ist und eventuell eine konventionelle Herzkatheteruntersuchung durchgeführt werden muss.

Herz-CT

Ablauf & Wissenswertes

Vor der Untersuchung werden drei bis vier Elektroden an Ihrem Brustkorb befestigt, um den Herzrhythmus abzuleiten. Der Untersuchungstisch bewegt sich während der Untersuchung mehrfach durch die Öffnung des Computertomographen. Dabei werden wir Sie mit folgendem Kommando wiederholt auffordern, die Luft anzuhalten:

Bitte einatmen – ausatmen – wieder einatmen – und die Luft anhalten – nicht atmen – weiteratmen.

In dieser Zeit von etwa 10-15 Sekunden dürfen Sie sich nicht bewegen, damit auf den Bildern keine Unschärfen entstehen. Während der zweimaligen Kontrastmittelgabe kann es zu einem intensiven Wärmegefühl kommen, welches nach einigen Sekunden von alleine abklingt.

Nach der Untersuchung sollten Sie den Tag über viel trinken, um die Ausscheidung des Kontrastmittels über die Nieren zu beschleunigen.

Herz-CT

Patientenvorbereitung

  • Für die Untersuchung mit Kontrastmittel muss ein aktueller Schilddrüsenwert (TSH) und ein Nierenfunktionswert (Kreatinin) vorliegen.
  • Falls Sie zuckerkrank sind und Metformin enthaltende Medikamente einnehmen, müssen diese zwei Tage vor und nach der Untersuchung abgesetzt werden.
  • Am Tag der Untersuchung sollten Sie morgens auf Kaffee und Tee verzichten und nicht rauchen.
  • Vier Stunden vor der Untersuchung sollten Sie nicht mehr essen.
  • Für eine möglichst gute Bildqualität sollte der Puls unter 60 Schlägen pro Minute liegen. Dazu werden Sie, sofern keine Gegenanzeigen (Kontraindikation) vorliegen, von Ihrem Arzt ein den Herzschlag senkendes Medikament (Betablocker) bekommen. Im Einzelfall kann das Medikament auch kurz vor der Untersuchung über eine Vene gegeben werden.

Die Herz-CT ist eine nicht-invasive und daher besonders schonende Untersuchung. Das von uns verwendete Kontrastmittel wird in aller Regel sehr gut vertragen. Dennoch können in Einzelfällen Komplikationen auftreten, die eine Weiterbehandlung erforderlich machen und unter Umständen im Verlauf sogar lebensbedrohlich sein können.

Bitte beantworten Sie daher die Fragen auf dem Aufklärungsbogen, die uns helfen, mögliche Gefahrenquellen rechtzeitig zu erkennen und diesen vorbeugen zu können.

Die mit der Untersuchung verbundene Strahlenbelastung hängt von sehr vielen, insbesondere individuellen Faktoren ab. Grundsätzlich werden möglichst strahlensparende Einstellungen gewählt, die trotzdem noch eine aussagekräftige Bildqualität hervorbringen. Annäherungsweise ist die Strahlungsdosis mit der einer konventionellen Herzkatheter-Untersuchung vergleichbar und liegt in etwa zwischen dem eins- bis fünffachen der natürlichen umweltbedingten Strahlenbelastung pro Jahr.

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Dr. med.
Ralph Gelardi
Facharzt für Diagnostische Radiologie
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05.2022
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